Sonntag , 16 Dezember 2018
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Mission Impossible: Die Musik der erfolgreichen Filmserie

Jeder Film der Mission Impossible Reihe, der in diesen Tagen im Free-TV zu sehen ist, zieht Millionen von Zuschauern an. Nach wie vor handelt es sich um wahre Zugpferde der Filmgeschichte, die völlig zurecht auf einen solch guten Ruf blicken. Wesentlich zu diesem Erfolg trug die Musik bei, die inzwischen im Bestof der Filmmusik einen festen Platz besitzt. Doch was macht diese akustische Untermalung aus? Wir haben die wichtigsten Kernpunkte genauer betrachtet.

Tatsächlich wäre die Reihe ohne die berühmte Melodie um eine wichtige Facette ärmer. Verantwortlich für diese so besondere Komposition ist Lalo Schifrin. Der Komponist arbeitete das Thema für eine Fernsehserie heraus, die einst in den 1960er Jahren im TV zu sehen war. Während die Serie selbst keine bleibenden Spuren hinterlassen konnte, gestaltete sich dies bei der Musik völlig anders. Ein Dorn im Auge war den Experten zu diesem Zeitpunkt noch der 5/4 Takt, in welchem das Stück komponiert wurde.

Spektakuläre Szenen

Doch nicht nur die akustischen Besonderheiten der Filme trugen in den vergangenen Jahrzehnten zu ihrem Erfolg bei. Darüber hinaus gelingt es dem verantwortlichen Regisseur immer wieder, für spektakuläre Szenen zu sorgen. Legendär sind etwa die großen Einbrüche, die in den Filmen vorbereitet und durchgeführt werden müssen, um die Welt vor dem Bösen zu bewahren. Dort sind selbst die besten Sicherheitsvorkehrungen nicht stark genug, um die Eindringlinge abzuhalten. Wie es in den eigenen vier Wänden möglich ist, für die Sicherheit vor Einbrechern zu sorgen, wird im World Wide Web von Experten beschrieben.

Die Wiederentdeckung des Sounds

Als der erste Teil von Mission Impossible im Jahr 1996 in die Kinos kommen sollte, standen die Produzenten vor einer großen Aufgabe. Es musste eine Musik gefunden werden, welche den spannenden Charakter des Werks betont, sich jedoch stark von den James Bond Filmen abgrenzte, die das Genre bis zu diesem Zeitpunkt praktisch allein bedienten. Schnell fiel der Blick zurück auf die Komposition von Lalo Schifrin. Wieder störten sich die Produzenten am 5/4 Takt, während der Rest des Stücks sehr gut geeignet zu sein schien. Der Schlagzeuger Larry Mullen und Bassist Adam Clayton der irischen Rockband U2 erklärten sich schließlich bereit, das Stück in den normalen 4/4 Takt umzuwandeln und es dadurch in seinem Gehalt etwas zu reduzieren.

Es mangelt nicht an Alternativen

Bis heute erfreut sich der von den Bandmitgliedern von U2 veränderte Sound einer großen Beliebtheit. Dennoch ist es möglich, über sehr viele verschiedene Versionen des bekannten Songs zu stolpern. Bereits in den 1970er Jahren nahm ihn etwa die New-Wave-Künstlerin Lizzy Mercier Descloux in eines ihrer Alben auf. Auch die Version der Nu-Metal-Band Limp Bizkit ist inzwischen weithin bekannt und stellt die Vielseitigkeit des ursprünglichen Stücks klar unter Beweis.

Am Ende gibt es jedoch kein Vorbeikommen an der Version, die letztlich durch die Lautsprecher der Kinos hallte, als Tom Cruise den schier unmöglichen Herausforderungen stellte. Bis heute ist es keinem Künstler gelungen, diese Popularität des Songs zu übertreffen. Angesichts der engen Verbindung, die inzwischen zu den bekannten Filmen der Reihe hergestellt wurde, dürfte dies praktisch unmöglich sein.

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